Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
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Schriftzug Rundbrief mit Serifen

 

Juli 2018
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von
Religionen für den Frieden/RfP!


„Vergnügt unter Regenschirmen“ zeigt dieses Foto einen Teil unserer Pilgergruppe, mit der wir gestern zum „Schöpfungsweg der Religionen“ im Reichswald bei Buchenbühl aufgebrochen sind. Mit Rabbiner Schimon Grossberg, Ehepaar Wielsch und Dr. Thomas Amberg (v.l.) erspürten wir unter der Anleitung von Diakon Hans-Jürgen Krauss und Pfarrer Dr. Oliver Gussmann den Atem des Waldes, der durch das Projekt der Autobahnanbindung Nord in Nürnberg bedroht ist.

An der 200-jährigen Eiche beim „Predigtstein“ wurden die geistlichen Besinnungen zur Bewahrung unserer Lebensgrundlagen aus den verschiedenen Religionen vorgetragen, und wir sangen „Geh aus, mein Herz ...“ von Paul Gerhardt und den Kanon „Jeder Teil der Erde ist meinem Volk heilig“ nach der Rede des Häuptlings Seattle (dazu hat Holger Wielsch ein Video erstellt: https://www.facebook.com/RfP.Nuremberg/videos/1748911605176780/). Es war ein Weg der Achtsamkeit und des Mitempfindens mit der Natur, der uns alle sehr bewegte.

Ähnlich vielfältig-abwechslungsreich wird das Interreligiös-Interkulturelle Gartenfest im Heilkräutergarten von BUND Naturschutz am Hallertor sein: Samstag, den 14. Juli 2018. 14.00-18.00 Uhr(Bus 36 und Straßenbahn 4). Es gibt Kräutergerichte, Kräutertees, Führungen, Informationsaustausch sowie ein Kinderprogramm mit Überraschungen.

Schon vorher lädt das Nürnberger Evangelische Forum für den Frieden zu einem besonderen Abend ein: Am Donnerstag, 5. Juli 2018 um 19.30 Uhr ist Dr. Markus Weingardt in Lichtenhof zu Gast ( Gemeindezentrum Allersberger Str. 116 Eingang Annastraße): „Religionen Macht Frieden“ ist das Thema, das er in seinem gleichnamigen Buch entfaltet hat: Interreligiöse Friedensinitiativen gibt es weltweit - erfolgreich! - nur sie sind viel zu wenig bekannt. Markus Weingardt stellt sie dar - aufregend, spannend - und zeigt, wie die spirituellen Grundlagen der Religionen ganz praktisch in der Vorbeugung und Bewältigung von Konflikten und in der Versöhnungsarbeit wirksam werden.

Als nächstes dann das Planungstreffen für unser Jubiläum „30 Jahre Religionen für den Frieden Nürnberg“ am Sonntag, 16. September 2018, um 15.30 Uhr bei Ehepaar Wielsch in Lauf, Ottogasse 8.

Allen Empfängern wünsche ich schöne, erholsame Sommerwochen Ihr
Johannes Lähnemann

 

 

Juni 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von
Religionen für den Frieden/RfP!

In diesen Wochen befinden wir uns in einer besonderen Festzeit der Religionen: nicht nur mit dem Fastenmonat Ramadan der Muslime, sondern auch mit dem jüdischen Schawuot-Fest, dem christlichen Pfingstfest und Vesakh, dem mit der Erleuchtung des Buddha verbundenen höchsten buddhistischen Fest. Im Interreligiösen Kalender von Religions for Peace finden Sie noch eine ganze Reihe weiterer Festtage, und wir wünschen allen, die sie feiern, die geistliche Kraft, die von ihnen ausgehen kann.


Anlass, miteinander unterwegs zu sein, bieten uns die Sommerwochen. In ihnen möchten wir Sie einladen zu den beiden nächsten Veranstaltungen im Rahmen unseres Jahresthemas „Wir haben nur eine Erde“ – die Spiritualität des Lebens in den Religionen." 

Das Bild von Dr. Thomas Amberg, dem Leiter der Brücke/Köprü, kann schon Vorfreude wecken auf den Schöpfungsweg der Religionen „Gemeinsam unterwegs“- Interreligiöses Pilgern im Nürnberger Reichswald am Donnerstag, 28. Juni 2018. Wir wollen mit Angehörigen der verschiedenen Religionen in Nürnberg sichtbar machen und erleben, dass die Natur unser gemeinsamer Lebensraum ist, den wir schützen und bewahren müssen. Der Pilgerweg beginnt um 18.00 Uhr am Sportheim des ASV Buchenbühl (Bus-Linie 21, Haltestelle Nuschelbergwerg). Er dauert bis 20.00 Uhr mit der Möglichkeit zur anschließenden Abendeinkehr. Unterwegs werden von Mitgliedern unserer Gruppe Texte und Lieder zum Thema der Bewahrung des Lebens aus den verschiedenen Religionen vorgetragen. Anmeldung bitte bis zum 25.06. bei Hans-Jürgen Krauss als Organisator: krausshansjuergen@gmail com.

Ähnlich vielfältig-abwechslungsreich wird das Interreligiös-Interkulturelles Gartenfest im Heilkräutergarten von BUND Naturschutz am Hallertor sein: Samstag, den 14. Juli 2018. 14.00-18.00 Uhr (Bus 36 und Straßenbahn 4). Es gibt Kräutergerichte, Kräutertees, Führungen, Informationsaustausch sowie ein Kinderprogramm mit Überraschungen.



Für die Monate nach der Sommerpause sind folgende Vorhaben geplant, die Sie sich jetzt schon vormerken können:

Ein Planungstreffen für unser Jubiläum „30 Jahre Religionen für den Frieden Nürnberg“ am Sonntag, 16. September 2018, um 15.30 Uhr bei Familie Wielsch in Lauf, Ottogasse 8.

Am Dienstag, 16. Oktober 2018, halte ich im Rahmen des Forums Christentum - Islam im Caritas Pirckheimer-Haus um 19.00 Uhr einen Vortrag zum Thema „Terrorismus hat keine Religion. Interreligiöse Koalitionen gegen Extremismus und Populismus“. Zu diesem aktuellen Thema knüpfe ich vor allem an das letzte Kapitel meiner Autobiografie „Lernen in der Begegnung. Ein Leben auf dem Weg zur Interreligiosität“ an. Als kritischer Gesprächspartner wird mein Kollege Prof. Dr. Max Liedtke daran mitwirken.

Der wichtigste Termin steht am Schluss: Das Jubiläum „30 Jahre Religionen für den Frieden Nürnberg“ feiern wir am Samstag, 8. Dezember 2018, um 18.00 Uhr in der Evangelisch Reformierten Kirche St. Martha, die dann ganz neu hergestellt sein wird. In ihr haben wir unsere erste Gebetsstunde der Religionen gehalten - damals unter dem Motto „Wir möchten gerne Brücken bauen“ - ein Motto, das uns seither begleitet hat und unverändert aktuell ist!

Auf das Wiedersehen mit vielen von Ihnen freut sich 

Ihr
Johannes Lähnemann

 

 

14. Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von
Religionen für den Frieden/RfP!

Mit diesem Schreiben möchte ich allen unseren muslimischen Freundinnen und Freunden einen gesegneten Fastenmonat wünschen,
der ihnen gerade in der Mitte des Jahres viel zumutet, ihnen aber auch Kraft zur Erneuerung schenkt.

In vielen Gesprächen mit ihnen habe ich erfahren, was diese Wochen für sie bedeuten:

Wie sehr möchten wir wünschen, dass von den Hunderten Millionen Gläubigen, die sich bemühen, diesen Weg zu gehen, auch eine Ausstrahlung ausgeht in die Auseinandersetzungen und die Konfliktregionen, besonders im Nahen Osten, die unser aller Herz bewegen.

Mit vielen herzlichen Grüßen

Ihr
Johannes Lähnemann