Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
Das Logo von Religions for Peace, Schriftzug mit Taube, weiß auf rot

Schriftzug Rundbrief mit Serifen

 

Januar 2019
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von
Religionen für den Frieden/RfP!


Foto: Ulrike Pilz-Dertwinkel

We walk hand in Hand“ - „Wir gehen Hand in Hand“: So haben wir es bei unserer Jubiläums-Gebetsstunde am 8. Dezember 2018 gesungen und uns dabei die Hände gereicht. Dies Lied aus der Bürgerrechtsbewegung Mar-tin Luther Kings ist wie ein Motto für unsere Arbeit: In der Vielfalt unserer Bekenntnisse und angesichts der Vielfalt der Weltprobleme, vor denen wir stehen, wollen wir gemeinsame Wege für den Frieden gehen. Es war ein uns tief bewegendes geistliches Erlebnis, nach 30 Jahren zurückzublicken. Sichtbar und hörbar sprachen uns die spirituellen Schätze unserer Religionen an und zeigten uns neu die Aufgaben, die vor uns liegen. Eine Bilanz habe ich in dem Interview mit dem Bayerischen Sonntagsblatt gezogen, das ich Ihnen beifüge.

Das neue Jahr setzt diese Linie fort: Als Jahresthema haben wir die Jahreslosung der Kirchen gewählt: Suche Frieden und jage ihm nach. Sie ist den Psalmen entnommen, die zum Kanon der heiligen Schriften in Juden-tum, Christentum und Islam gehören! Wir wollen uns in Zusammenarbeit mit den interreligiösen Bildungsein-richtungen Nürnbergs und verschiedenen Religionsgemeinschaften Beispiele konkreter Friedensarbeit vorstellen und uns von ihnen für unser eigenes Friedensengagement inspirieren lassen. Die Beispiele werden aus Geschich-te und Gegenwart genommen und lassen sämtlich die Bemühung erkennen, in verschiedenen Handlungs- und Lernfeldern auf das hinzuarbeiten, was „Schalom“ (im Hebräischen) und „Salam“ (im Arabischen) meint: ein „Heil-Sein“ im umfassenden Sinne mit Gerechtigkeit, Solidarität, Zusammenhalt, was viel mehr ist als die Ab-wesenheit von Krieg und Konflikt, so sehr auch gegen Kriege und Konflikte angegangen werden muss.

Für das erste Halbjahr 2019 laden wir zu folgenden Terminen und Vorhaben ein:

• Im Rahmen des Forums Christen - Muslime bietet das Begegnungszentrum Brücke/Köprü am Dienstag, 22. Januar 2019, im Caritas-Pirckheimer-Haus (Königstr. 64) einen Abend zu einem Thema, das auch für das friedliche Zusammenleben in unserem Land wichtig ist: Türkischer Islam in Deutschland. Ge-schichte, Strukturen, Herausforderungen. Zeit: 19.00-20.30. Referate: Dunya Elemenler, Dialogbeauf-tragte der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş-Zentrale Köln; Dr. Zekeriya Altuğ, Leiter der Abtei-lung Außenbeziehungen DITIB Zentrale Köln; Moderation: Kirchenrat Dr. Rainer Oechslen, Islambe-auftragter der Ev.-Luth. Landeskirche Bayern, München

• Zum Dienstag, 12.02.2019 sind wir um 19.00 Uhr eingeladen in die muslimische Begegnungsstube Me-dina, Gugelstr. 92: Friedensbeiträge durch Information, Arbeit in Gefängnissen, Notfallseelsorge. Ali Koc als Sprecher der Begegnungsstube und weitere Mitglieder der Begegnungsstube werden uns ihr Engagement in diesen herausfordernden Arbeitsfeldern vorstellen.

• Am 10. März wird von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit die bundesweite Woche der Brüderlichkeit in Nürnberg eröffnet. In ihr laden wir in das Haus Eckstein (Burgstr. 1-3) ein: Dienstag 12.03.2019 19:00 bis 21:00 Uhr: Der Nürnberger Reformator Andreas Osiander. Ein Kriminalfall, eine infame Beschuldigung und eine Verteidigung der Juden.
Referent: Prof. Dr. Matthias Morgenstern.

• Am Dienstag, 02.04. 2019 können wir im Begegnungszentrum Brücke/Köprü (Leonhardstr. 13) zu Gast sein und uns unter der Leitung von Dr. Thomas Amberg ihre aktuelle Arbeit vorstellen lassen: Frieden durch Begegnung, Dialog, Bildung, Perspektivenwechsel – Entwicklungen der Brücken-Arbeit

• Am Freitag, 03.05.2019, findet wie im vergangenen Jahr ein Pilgerweg statt: "Buddha, Bibel, Borkenkäfer". Mit den Weltreligionen im Nürnberger Reichswald unterwegs. Beginn: 18.00 Uhr Lei-tung: Dr. Thomas Amberg. Treffpunkt: Gewerbemuseumsplatz 2, Foyer.

• Am Dienstag, 3. Juni 2019, referiere ich selbst innerhalb des Jahresprogramms zur Woche der Brüder-lichkeit Caritas Pirckheimer-Haus (Königstr. 64) um 19.00 Uhr zu dem Thema: Lernen aus Kata-strophen. Kirche, Gesellschaft, Religionen seit dem 2. Weltkrieg

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die unsere Arbeit durch ihre Überweisungen für das Jahr 2018 unter-stützt haben. Wer das noch nachholen möchte, ist herzlich dazu eingeladen 10,00 € (Nichtverdienende 5,00 €) auf unser Konto IBAN: DE84 5206 0410 0430 0440 16 BIC: GENODEF1EK1 zu überweisen.

Außerdem sind noch Exemplare des wieder einmalig informativen und bunt bebilderten Interreligiösen Kalen-ders 2019 vorhanden, diesmal zum Thema „Schrift und Religionen“. Bei Christine Herrmann-Wielsch kann er telefonisch oder per Mail bestellt werden (7,00 € + Portokosten; 09123/9993840; christine.herrmann-wielsch@gmx.net). Er kann außerdem an unserem Lehrstuhl (Dutzendteichstr. 24), in der Brücke/Köprü, im Haus Eckstein und in der Paulusbuchhandlung erworben werden.

In Vorfreude auf alle Begegnungen im Neuen Jahr grüßt Sie
Ihr
Johannes Lähnemann

 

 

Dezember 2018
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von
Religionen für den Frieden/RfP!

30 Jahre Religionen für den Frieden Nürnberg

Im Anhang erhalten Sie ein Einladungsplakat zu unserem Jubiläum am Samstag, 8. Dezember 2018, um 18. Uhr in der Kirche. St. Martha, Königstr. 79.

Vielleicht können Sie es sich ausdrucken, es in Ihre Gemeinde mitnehmen und dort aushängen.

Ich wiederhole dazu noch einmal meine Bitten aus dem letzten Rundschreiben:

· Laden Sie in Ihrer Gemeinde herzlich zu dem Jubiläum ein! Vielleicht können Sie sogar darum bitten, dass die Einladung bei den Abkündigungen im Gottesdienst verlesen wird. Bringen Sie Freundinnen und Freunde, Bekannte und Interessierte zu Gebetsstunde und Festversammlung mit.

· Wir brauchen Hilfe zur Vorbereitung des Raums, die schon zwischen 16.00 und 17.00 erfolgen muss, weil es dann noch ein halbstündiges Konzert in der Kirche gibt. Ich bitte um kurze Rückmeldung an mich, wer sich beteiligen kann.

· Zur Bewirtung bei der Festversammlung sind Beiträge, herzhaft und süß, willkommen. Auch dazu freue ich mich über Rückmeldungen.

Zur Hilfe bei der Vorbereitung und zur Bewirtung habe ich bisher je zwei Zusagen erhalten. Wir können also noch mehr Unterstützung brauchen!

Ihnen allen wünsche ich einen gesegneten Beginn der Adventszeit
und den jüdischen Freundinnen und Freunden ein lichtvolles Chanukka-Fest!

Ihr
Johannes Lähnemann